Edventure Predator Orellana Extremadura

Ende März wird das Wasser des Stausees Orellana in Extremadura langsam wärmer. Ich bekomme Besuch von anderthalb Schweizern: Stephan Palson, einem begeisterten Raubfischangler aus der Schweiz, und Dean Hall, einem Engländer und Karpfenangler, der sein neues Angelabenteuer in der Schweiz entdeckt.

Das Ziel dieser Reise war es, zu prüfen, ob Angling Escapes die Schweiz als Urlaubsziel bewerben kann und ob Schweizer Fischer nach Spanien zu bekommen sind. Selbstverständlich verbinden wir Geschäftliches mit Vergnügen: Angeln!

Ankunft und erste Eindrücke

Gegen 14:00 Uhr treffen wir Stephan Palson und Dean Hall an der Tankstelle, um sie zu unserem Haus zu begleiten. Der TomTom kennt unsere Adresse nicht. Bei der Ankunft genießen die Herren die Aussicht: unbeschneite Berge, stille Hügel und ein weites Panorama. Wie die Schweiz, aber warm und anders.

Aussicht bei Ankunft in Orellana

Der Nachmittag und Abend stehen im Zeichen von Plaudern und gutem Essen. Wissenswertes über die Schweiz, Spanien und England kommt zur Sprache. Dean erfährt beispielsweise, dass der Mindestlohn in der Schweiz bei etwa 3500 € liegt, während er in Spanien bei etwa 700 € liegt.

Karpfen- & Raubfischvorbereitungen

Dean hatte zuvor bereits einige Kilo Xcel Baits aus England schicken lassen. Sein Kumpel Nathan, der in Orellana wohnt, hatte seit der Verwendung von Xcel Baits jede Nacht Karpfen gefangen. Gemeinsam gehen sie auch eine Nacht karpfenfischen.

Erst lecker essen und plaudern

Raubfischabenteuer

Am nächsten Morgen starten wir mit Raubfisch. Ich mache mir keine Sorgen um den Fang: Es gibt so viele gute Plätze, um Fische zu finden. Aber es läuft anders als erwartet: kein Fisch auf den Fishfindern zu sehen. Die festen Plätze, die normalerweise immer Fisch bringen, bleiben leer.

Bereit für den Raubfisch

Nach einer halben Stunde Trolling bekommt Stephan einen Biss. Fish on! Leider verlieren wir den ersten Fisch. Beim Einholen entdecken wir, dass ein Plug durch den Fisch beschädigt wurde. Kurz darauf fängt Stephan einen Fisch von etwa 90 cm: sein erster Orellana-Hecht!

Eine spanische, gemeine, grüne Kampfmaschine

Karpfenplätze und Drill

Dean bereitet unterdessen seine Karpfenruten für eine Nacht Angeln vor. Stephan und ich untersuchen Raubfischplätze weiter, vertikal an Böschungen und Kanten. Wir fangen mehrere Zander und markieren die besten Plätze für später.

Bootstrailern im Garten

Dummer Fehler und Abenteuer

Während eines intensiven Drills mit einem großen Fisch mache ich einen Fehler, wodurch die Leine reißt. Hinterher vermute ich, dass es eine große Barbe war. Das ist es, was das Angeln spannend macht: Man weiß nie, was am anderen Ende sitzt!

Schnorchel kommen gut an

Bivvy-Krieg und spanische Karpfenfischer

Das Wasser wird während der Laichzeit voll. Spanische Karpfenfischer sammeln ihre Leinen an derselben Stelle. Trotz der Hektik fangen wir mehrere Zander und genießen die Action auf dem Wasser.

Wechselhaftes Wetter beim Angeln

Selbst gehäkelt – was nun?

Ich berühre einen Fisch am Stecker, wobei einer der Haken meinen Finger berührt. Nach einer Fahrt ins Krankenhaus und einer Betäubung wird der Haken sicher entfernt. Happy Days!

Unterwegs zum Arzt

Schau hier für einen Filmeindruck vom Drill des unbekannten Monsters.

Bis bald,
Edwin – Ed-Venture

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Schon seit meiner Kindheit bin ich am Wasser zu finden. Mit etwa 12 Jahren habe ich das Karpfenangeln erlernt. Was das Karpfenangeln für mich besonders macht, ist die Entspannung und die Vorbereitung auf die Karpfensession in Kombination mit einer Art zu angeln, die ständige Neuerungen erfordert, um die Karpfen immer wieder zu überraschen!