Das Ziel dieser Reise war es, zu prüfen, ob Angling Escapes die Schweiz als Urlaubsziel bewerben kann und ob Schweizer Fischer nach Spanien zu bekommen sind. Selbstverständlich verbinden wir Geschäftliches mit Vergnügen: Angeln!
Ankunft und erste Eindrücke
Gegen 14:00 Uhr treffen wir Stephan Palson und Dean Hall an der Tankstelle, um sie zu unserem Haus zu begleiten. Der TomTom kennt unsere Adresse nicht. Bei der Ankunft genießen die Herren die Aussicht: unbeschneite Berge, stille Hügel und ein weites Panorama. Wie die Schweiz, aber warm und anders.

Der Nachmittag und Abend stehen im Zeichen von Plaudern und gutem Essen. Wissenswertes über die Schweiz, Spanien und England kommt zur Sprache. Dean erfährt beispielsweise, dass der Mindestlohn in der Schweiz bei etwa 3500 € liegt, während er in Spanien bei etwa 700 € liegt.
Karpfen- & Raubfischvorbereitungen
Dean hatte zuvor bereits einige Kilo Xcel Baits aus England schicken lassen. Sein Kumpel Nathan, der in Orellana wohnt, hatte seit der Verwendung von Xcel Baits jede Nacht Karpfen gefangen. Gemeinsam gehen sie auch eine Nacht karpfenfischen.

Raubfischabenteuer
Am nächsten Morgen starten wir mit Raubfisch. Ich mache mir keine Sorgen um den Fang: Es gibt so viele gute Plätze, um Fische zu finden. Aber es läuft anders als erwartet: kein Fisch auf den Fishfindern zu sehen. Die festen Plätze, die normalerweise immer Fisch bringen, bleiben leer.

Nach einer halben Stunde Trolling bekommt Stephan einen Biss. Fish on! Leider verlieren wir den ersten Fisch. Beim Einholen entdecken wir, dass ein Plug durch den Fisch beschädigt wurde. Kurz darauf fängt Stephan einen Fisch von etwa 90 cm: sein erster Orellana-Hecht!

Karpfenplätze und Drill
Dean bereitet unterdessen seine Karpfenruten für eine Nacht Angeln vor. Stephan und ich untersuchen Raubfischplätze weiter, vertikal an Böschungen und Kanten. Wir fangen mehrere Zander und markieren die besten Plätze für später.

Dummer Fehler und Abenteuer
Während eines intensiven Drills mit einem großen Fisch mache ich einen Fehler, wodurch die Leine reißt. Hinterher vermute ich, dass es eine große Barbe war. Das ist es, was das Angeln spannend macht: Man weiß nie, was am anderen Ende sitzt!

Bivvy-Krieg und spanische Karpfenfischer
Das Wasser wird während der Laichzeit voll. Spanische Karpfenfischer sammeln ihre Leinen an derselben Stelle. Trotz der Hektik fangen wir mehrere Zander und genießen die Action auf dem Wasser.

Selbst gehäkelt – was nun?
Ich berühre einen Fisch am Stecker, wobei einer der Haken meinen Finger berührt. Nach einer Fahrt ins Krankenhaus und einer Betäubung wird der Haken sicher entfernt. Happy Days!

Schau hier für einen Filmeindruck vom Drill des unbekannten Monsters.
Bis bald,
Edwin – Ed-Venture
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