Schnüre liegen nicht immer flach am Grund
Während meiner Sessions bemerkte ich, dass eine einzelne Schnur in vielen Gewässern oft nicht ganz flach am Grund lag. Besonders in leicht strömenden Gewässern oder bei tiefen Rinnen neigt die Schnur dazu, zu schweben, wodurch der Köder weniger natürlich liegt. Durch Experimente mit zwei Topbleien entdeckte ich eine einfache Methode, um die Schnur sauber an Ort und Stelle zu halten und die Kontrolle über den Köder zu behalten.
Doppeltes Backblei
Ich beginne immer mit dem 10-Gramm-Topblei, das ich über meine Hauptschnur schiebe. Mit der Rutenspitze so hoch wie möglich lasse ich dieses Blei zum tiefsten Punkt sinken, damit die Schnur schön auf den Grund gedrückt wird. Danach befestige ich das zweite Topblei mit Schnurclip an meinem Rod Pod und lasse es ebenfalls sinken. Bei einem Biss löst sich dieses zweite Blei von der Schnur, wodurch ich nur mit dem ersten Blei drille.
Die Vorteile
Der große Vorteil ist, dass die Schnur straff liegen bleibt, unabhängig von Strömung oder vorbeifahrenden Booten. Zudem kann ein Fisch, der während des Drills in die Tiefe schwimmt, nicht so leicht andere Schnüre mitreißen. Diese Methode funktioniert in verschiedenen Gewässern und Situationen und erspart viel Frustration beim Angeln.
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